1896
Seestrasse 1
Erbauer der roten Backsteinvilla ist Jakob Escher-Kündig (1842-1930). Escher stammt aus einer Zürcher Seidenfabrikantenfamilie. Nach einer Ausbildung zum Kaufmann widmet sich Escher vornehmlich der Natur- und Insektenforschung, insbesondere die Seidenraupenzucht fasziniert ihn.
Der Name der Villa geht auf die «im Schooren» angesiedelte Türkischrotfärberei Schläpfer&Keller zurück. Dort wurden Baumwollstoffe in der Art der bekannten Glarner Baumwolltücher gefärbt. Benannt ist nicht nur die Villa nach der Rotfärberei, sondern auch eine Strasse – der Rotfarbweg.
1895 geht die Liegenschaft in den Besitz der Familie Reiff-Frank über.
1916 erwirbt der Historiker und Zürcher Staatsarchivar Dr. Friedrich Hegi-Näf (1878-1930) Grundstück und Villa. Das Areal wird in den 1960er Jahren mit zwei luxuriösen Mehrfamilienhäusern sowie einem Einfamilienhaus überbaut.

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