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Park im Grüene

1947

Als Migros-Gründer Gottlieb Duttweiler (1888-1962) und seine Frau Adele Mitte der 1920er Jahre vom Ausland zurückkehren, erwerben sie auf «Langhalden» von einem Bauern ein Grundstück, das im Laufe der nächsten Jahre durch verschiedene Zukäufe stetig anwächst. Das Strohhaus, das sie im Park bauen lassen, bewohnen sie nur im Sommer. Mit der Gestaltung des nunmehr viereinhalb Hektar grossen Geländes beauftragen sie den in Rüschlikon wohnhaften Kunstmaler Hermann Gattiker. Dieser lässt künstliche Hügel und Weiher anlegen und einen turmartigen Aussichtspunkt mit prächtiger Alpen- und Seesicht erstellen. 1946 überführen Gottlieb und Adele Duttweiler den Park in die «Stiftung im Grüene» und machen ihn zunächst den Migros-Genossenschaftern, kurze Zeit später der Öffentlichkeit zugänglich.

Die neu gegründete Stiftung hat sich darüber hinaus zum Ziel gesetzt, ein Institut ins Leben zu rufen, das wissenschaftliche Forschung auf dem Gebiet des Konsumwesens betreibt. Das Gottlieb-Duttweiler-Institut (GDI) wird 1963 eröffnet und wird zur ersten unabhängigen Denkfabrik der Schweiz.

Gottlieb und Adele Duttweiler vor dem Strohhaus 1932
Die Bronzefigur steht inmitten des Maisfelds während der «Anbauschlacht» 1940
Kasperlitheater 1950
Park im Grüene 1956 (ETH-Bildarchiv)
Schmalspurige Werklok zum Spielen ca. 1960
Eröffnung Gottlieb Duttweiler Institut (GDI) 1963
Park im Grüene 1983