1787
Gemeindewappen
Es wird vermutet, dass die rote Rüschliker Rose in Anlehnung an die blaue Kilchberger Rose entstanden ist. Diese wiederum wird hergeleitet vom Familienwappen der Edlen von Hottingen, die im Spätmittelalter Inhaber des Kirchensatzes waren. In Rüschlikon stand schon 1314 eine Kapelle, die aber von der Pfarrei Kilchberg betreut wurde. Erst 1864 wird Rüschlikon als selbständige Kirchgemeinde anerkannt.
Erstmals erwähnt wird die Rüschliker Rose in einem Lehentrakt von 1787. Daraus geht hervor, dass das Gemeindehaus von Rüschlikon mit einem Rosenbild geschmückt war. Bereits in den 1830er Jahren erscheint das Rosenbild auf den Gemeindesiegeln und seit Mitte des 19. Jahrhunderts wird die Rose auf den Amtspapieren der Gemeindeverwaltung verwendet.


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