KIRCHE

St. Niklaus Kapelle
Anfangs des 12. Jahrhunderts bauen die linksufrigen Seegemeinden eine gemeinsame Bergkirche auf der Anhöhe von Kilchberg. Für die Rüschliker Kirchgänger wird an der Südseite ein separater Eingang angebracht, das «Rüschliker-Türli». Die St. Niklaus-Kapelle, die seit dem 14. Jahrhundert in Rüschlikon dokumentiert ist, bleibt noch lange eine Kirchenfiliale von Kilchberg. Erst 1721 wird Rüschlikon selbständige Kirchgemeinde.
Um die Jahrhundertwende stand im Langhaldenholz eine Kapelle es Kurhauses Nidelbad, die um 1910 abgebrochen wurde. Der kleine Turm ist erhalten geblieben und ziert heute die Kapelle des Pflegezentrums Nidelbad. Die Säulen, welche von einem Kaufhaus in Zürich stammen, wurden 1943 als Wellenbrecher am Seeufer verwendet. Die Aufnahme von 1940 zeigt das Wasser-reservoir am Ort der ehemaligen Kapelle.
Schon anfangs des 14. Jahrhunderts wird in Rüschlikon eine kleine Kapelle errichtet, die St. Niklaus-Kapelle. Im Laufe der Jahrhunderte wird die Kapelle zur Dorfkirche ausgebaut und 1922 mit einer Orgel ausgestattet. 1926 erfährt die Kirche eine erste umfassende Renovation und Erweiterung. Das Geläut wird erneuert sowie Helm und Zifferblatt des Kirchturms neugestaltet.
Schon 1899 wird der neue Gemeindefriedhof im Langhaldenholz eingeweiht. Damit die Trauernden nicht mehr den langen Weg von der Dorfkirche zum Friedhof zurücklegen müssen, wird 1943 an der Langhaldenstrasse eine Abdankungskapelle erstellt.
Beim Kirchenumbau von 1971 durch den in Rüschlikon wohnhaften Architekten und Chorleiter Paul Hintermann wird ein Umbau des Gebäudes zur Querkirche vorgenommen. Das Kirchenschiff erfährt eine Drehung um 90 Grad und wird um ein zusätzliches Schiff erweitert. Durch den Komplettumbau des Gebäudes entsteht mehr Raum für Orgel und Chor. Der seeseitige Anbau beherbergt neue Räume für Unterricht und Seelsorge.
Seit 1975 finden in der neu umgebauten reformierten Kirche ökumenische Gottesdienste statt. Darüber hinaus wird die Kirche den Katholiken zu gewissen Zeiten überlassen. 1982 können die Gläubigen ein eigenes Gotteshaus an der Schlossstrasse beziehen, das vom Zürcher Architekten Benito Davi entworfen wurde.






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